Bestimmung von Insekten und SpinnenBestimmung von Insekten und Spinnen

Bestimmung von Insekten und Spinnen
Bei den Apiaceae besteht der Blütenstand aus einer oder einer zusammengesetzten Dolde, an der immer viele kleine Blüten beteiligt sind.
Bei den Asteraceae hat man den Eindruck einer großen Blüte. Diese besteht aber aus vielen kleinen Blüten. Beispiele sind Margerite und Löwenzahn.
Bei den Balsaminaceae variieren Form und Färbung der Kron- und Kelchblätter sehr stark. Charakteristisch sind aber die stark gespiegelten um 180 Grad gedrehten, fünfzähligen Blüten.
Zu den Boragniaceae gehören vollkommen (rau) behaarte Pflanzen. Die radiärsymmetrischen Blüten sind blau oder rosa bzw. wechseln die Farbe.
Zu den Brassicaceae gehören neben vielen Kohlarten auch Senf und Steckrüben. Aber auch viele Zierpflanzen gehören dieser Familie an. Die meist vier Blütenblätter stehen in Form eines Kreuzes.
 
Die Familie der Campanulaceae sind eindeutig an der glockenförmigen Blüte zu erkennen. Meist stehen die Blüten einzeln.
Caryophyllaceae haben sehr schmale Blätter, oft einen zusätzlichen Außenkelch und eine Nebenkrone (erscheint wie zwei Kreise Blütenblätter).
Fabaceae haben als Blüte die sog. Schmetterlingsblüte. Diese können wie beim Klee zu vielen in ein Köpfchen zusammen gefasst stehen oder einzeln.
Geraniaceae haben einen Blütenstand von fünf Blütenblättern. Sie enthalten ätherische Öle und wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, selten auch als Sträucher.
Die Blüte der Lamiaceae teilt sich immer in eine Ober- und Unterlippe ein. Der Stängel ist vierkantig und enthält oft ätherische Öle.
Die Blüten stehen einzeln oder in Blütenständen zusammen und je Blüte gibt es sechs Staubblätter und drei Fruchtblätter. Die Früchte sind entweder dreikammerige Kapseln oder Beeren.
Die Blüten der Onagraceae haben vier meist eng beieinander liegende Blütenblätter. Die Fruchtknoten sind meist verwachsen und bilden vier Staubblätter aus
Orchideen gehören zu den Einkeimblättrigen Pflanzen und unterscheiden sich in einigen morphologischen Merkmalen von den anderen bisher in der AG aufgeführten Familien (z.B. Asteraceae . Körbchenblütler oder Lamiaceae – Lippenblütler, die alle zu den Zweikeimblättrigen gezählt werden.)
Die Gruppe der Frühblüher ist keine systematische, sondern stellt über die Familiengrenzen hinweg im Frühling blühende Pflanzen zusammen.
Hier wurden mehrere systematisch eng stehenden Familien zusammgefasst, da die enthaltenen Gattungen teilweise immer noch nicht 100% zugeordnet werden konnten. Es handelt sich um meist zygomorphe Blüten. Auch Schmarotzer und Halbschmarotzer enthalten.
Die Familie der Ranunculaceae ist sehr groß und variabel. Oft erscheinen die Blütenblätter glänzen durch Nektardrüsen.
Vertreter der Rosaceae haben meist Nebenblätter, fingerförmige Blätter und einen Außenkelch. Charakteristisch sind auch die zahlreichen Staubblätter.
 
Zu den Rutaceae gehören neben den Zitruspflanzen auch z. B. die Rauten. Weltweit gibt es 183 Gattungen mit etwa 1.900 Arten. Meist sind es Bäume oder Sträucher, von denen viele ätherische Öle enthalten.
 
   
 
   
 
   
Quellenverzeichnis

Bücher:

  • Bellmann, Heiko: Der große Kosmos Pflanzenführer, Stuttgart 2007.
  • Düll, Ruprecht und Kutzelnigg, Herfried: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter, Wiebelsheim 2005.
  • Haeupler, Henning und Muer, Thomas: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild, Stuttgart 2007.
  • Kretzschmar, Horst: Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder finden und bestimmen, Wiebelsheim 2008.
  • Lüder, Rita: Grundkurs Pflanzenbestimmung. Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene, Wiebelsheim 2006.
  • Presser, Helmut: Orchideen. Die Orchideen Mitteleuropas und der Alpen. Variabilität, Biotope, Gefährdung, Hamburg 2006.
  • Schauer, Thomas und Caspari, Claus: der große BLV Pflanzenführer, München 2004.
  • Schmeil-Fitschen: Flora von Deutschland und angrenzender Länder, hg. von Siegmund Seybold, Wiebelsheim 2006.